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Mitte des 18. Jahrhunderts, Apollo mit Allegorie der Musik und Tierkreiszeichen

Codice: 405338
1.800
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Epoche: 18. Jh.
Kategorie: Allegorie
Aussteller
Ars Antiqua SRL
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Via Pisacane, 55, Milano (MI (Milano)), Italien
+39 02 29529057
http://www.arsantiquasrl.com
Mitte des 18. Jahrhunderts, Apollo mit Allegorie der Musik und Tierkreiszeichen  Übersetzt
Beschreibung:
Mitte des 18. Jahrhunderts Apollo mit Allegorie der Musik und Tierkreiszeichen Öl auf Leinwand, 62 x 48 cm Mit vergoldetem Rahmen aus der Zeit, 70 x 57 cm In Frankreich als Weiterentwicklung des Spätbarock entstanden, war der Rokoko ein Stil, der von der überschwänglichen Zurschaustellung des aristokratischen Lebens geprägt war. Nach dem Prunk des gesetzten Barock wandte sich die Vorliebe von Künstlern und Auftraggebern der Darstellung der Leichtigkeit des aristokratischen Lebens zu, die mit einem harmonischen Linearismus und märchenhaften Farben stigmatisiert wurde, im deutlichen Gegensatz zu den leuchtenden und überladenen Tönen der vorherigen Periode. Auch die bevorzugten Sujets änderten sich und wandelten sich von doppelten Schlacht- und Religionsszenen zu sentimentalen Bildern, die sich auf das romaneske, wohlhabende Leben bezogen. Das vorliegende Gemälde respektiert zwar den Formalismus dieser besonderen Periode, erweist sich aber aufgrund des dargestellten Sujets als einzigartig in seiner Art: eine mythologische Verschmelzung zwischen klassischem Tierkreis und Allegorie der Musik. Der Neoklassizismus, der sich an der melodischen und archäologischen Wiederaufnahme der Modelle der alten Griechen und Römer orientierte, übertraf bald den Rokoko: Das vorliegende Gemälde fängt seine ferne Erscheinung ein, als die Theoretiker noch keine Theorien über diese Manier formuliert oder aufgeschrieben hatten. Der proto-neoklassizistische Charakter des Werkes erkennt es daher als intellektuelle Übung eines gebildeten Bewunderers oder Künstlers, fasziniert von der Verflechtung von Bedeutungen, die typisch für antike Mythen ist. Apollo, gekleidet in ein voluminöses korallfarbenes Gewand, sitzt am Kopf der Komposition. Die goldene Zither, die er hält, und die Helligkeit, die von seiner Person ausstrahlt, lassen seine leitende Rolle für die Musen erkennen. Diese, die Beschützerinnen der Künste, flankieren ihn mit den typischen Attributen der Musik: Mandoline, Tamburin, Blas- und Schlaginstrumente, während einige verspielte Genien die restlichen Wolken beleben. Apollo kann auch als Oberhaupt der Astrologie erkannt werden, da er Sohn des Zeus und Zwillingsbruder der Artemis, die Personifikation der Sonne und damit der Bewegung der Sterne ist. Das vorliegende Gemälde summiert im Wesentlichen die verschiedenen Eigenschaften Apollos: Gott der Musik, Bewegender des Sonnenwagens und Führer der Musen.  Übersetzt