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Silvio Travaglia – Der Monte Cero auf den Euganeischen Hügeln
COD: Q112
45cm x 35cm (ohne Rahmen) – Öl auf Holz, 30er Jahre
TRAVAGLIA SILVIO
Geboren in Monselice (Padua) am 11. Oktober 1880, gestorben in Padua am 3. Dezember 1970. Bereits mit sechzehn Jahren zog er nach Venedig, um die Akademie der Schönen Künste zu besuchen, wo er Schüler von Guglielmo Ciardi wurde und in freundschaftliche Verbindung mit Emma und Beppe Ciardi, Ugo Valeri, dem Rumänen Aiescu, dem Bildhauer Gianatasio und dem Paduaner Antonio Soranzo kam, mit dem er eine tiefe Freundschaft pflegte, die ein Leben lang halten sollte. Er unterrichtete an der Kunstschule von Este, wo er einen Spezialkurs für Industriedesign einrichtete; später nahm er am Krieg teil und nachdem er die Zeit überstanden hatte, in der die Familie aufgrund des Rückzugs von Caporetto nach der Toskana floh, lebte er in Sacile und nahm den Lehrstuhl am Istituto Magistrale an; einen Lehrstuhl, den er mit langem und geschätztem Engagement innehatte. Er war ein talentierter Musikkomponist sowie Maler, Autor zahlreicher Suiten für großes Orchester (Sinfonietta goldoniana, Vendemmiale, Venezia misteriosa und andere). Er präsentierte seine Malerei in Verona, Turin, Padua, Wiesbaden, Berlin, São Paulo, New York und Philadelphia. Besonders bemerkenswert waren die Einzelausstellungen, die er in São Paulo, Brasilien, und 1966 in der Galleria Cairola in Mailand hatte. Von 1922 bis 1935 schuf er zahlreiche Werke sakraler Dekoration in Zusammenarbeit mit seinem Schwager Antonio Soranzo; darunter: das Altarbild der Heiligen Teresa in der Kirche San Luca in Padua; die Dekorationen an den Decken der Pfarrkirchen von Camin, Chiesanuova, Mestrino, Saletto und Montagnana in der Provinz Padua. In Zusammenarbeit mit Laurenti schuf er die Dekoration des bekannten Saals des Albergo Storione in Padua; ein Werk, das zerstört wurde. Er war ein Landschaftsmaler, intuitiv und in bewunderndem Staunen angesichts der Schönheiten der Natur, die er mit Sanftmut und unter aufrichtiger Beachtung seiner inneren Bedürfnisse zum Ausdruck brachte.
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