Ein schönes, gut ausgeführtes Gemälde, das eines der berühmten Gemälde des französischen Malers Claude Joseph Vernet aus dem Jahr 1779 reproduziert, der für seine maritimen Ansichten bekannt ist.
Der Maler stellte in seinen Gemälden die Natur dar, ließ dem Himmel viel Raum und achtete besonders auf Alltagsszenen, die die verschiedenen Orte belebten, wobei er die Menschen als zentrale Elemente seiner Gemälde betrachtete.
1734 reiste er nach Rom und schiffte sich in Marseille nach Civitavecchia ein. Die lange Schiffsreise, bei der er das Meer, die französischen und italienischen Küsten beobachtete, prägte sein Schicksal als Maler und machte ihn so zum „Maler des Meeres“. Er verbrachte etwa zwanzig Jahre in Rom und malte Häfen, maritime Lebensszenen, Segelschiffe auf See und Stürme. Er behielt diesen Stil sein Leben lang praktisch unverändert bei, ein Landschaftsmaler, der stets aufmerksam auf die Phänomene der Luft in Verbindung mit denen des Meeres achtete.
1753 wurde er vom Direktor der Immobilienwerke Ludwigs XV. in seine Heimat zurückgerufen, der ihm im königlichen Auftrag 24 Gemälde zur Darstellung ebenso vieler französischer Häfen in Auftrag gab, von denen jedoch nur 15 fertiggestellt wurden. Im Laufe der Zeit nahm Vernet nostalgisch seine beliebtesten Themen wieder auf, die Küsten und die italienische Meeresumwelt. Wie eines seiner letzten Werke „Der Strand“, das sich heute in der National Gallery befindet.
Ende des 19. Jahrhunderts
Öl auf Leinwand
Maße: Höhe 50 cm, Breite 60 cm
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