Seltene und bedeutende Schrank/Speisekammer venetischen Ursprungs, aber im rein Biedermeier-Stil, wahrscheinlich unter der lombardisch-venetischen Herrschaft der Österreicher gebaut. Der Begriff Biedermeier wird im deutschsprachigen Raum verwendet, um eine Zeitspanne vom Wiener Kongress bis zur Revolution von 1848 zu bezeichnen, die nicht nur Möbel, sondern auch Gemälde und Textilkunst umfasst. Im Allgemeinen sind Biedermeier-Möbel leicht an ihren geschwungenen Linien und dem Fehlen von Vergoldungen, Beschlägen oder Bronze-Verzierungen zu erkennen. Diese Ornamente wurden tatsächlich durch zarte, von Pflanzen inspirierte Zierelemente ersetzt, die in der Regel als Intarsien ausgeführt wurden. Dieses Exemplar zeichnet sich durch einen besonders raffinierten Geschmack aus, der durch das edle Birkenwurzelholz, unterbrochen von Intarsien aus dunklem Holz, hervorgehoben wird.
Er misst 150 cm in der Länge, 215 cm in der Höhe und 57 cm in der Tiefe.
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