Faentiner Schreibtisch aus dem späten 19. Jahrhundert aus lackiertem und vergoldetem Weichholz mit einer Platte, die mit einer Marmorimitation bemalt ist (wie in der neoklassizistischen Periode üblich). Die leicht geschwungene Vorderseite und die griechischen Verzierungen unter der Platte weisen auf die typische Herstellung der Faentiner Meisterebenisten hin.
Es wird gesagt, dass dieser Schreibtisch ohne Schubladen einem hohen Prälaten gehörte, der ihn benutzte, um die Gläubigen zu beichten! Zwischen Mythos und Legende bleibt dieses Möbelstück ein einzigartiges und besonderes Objekt.
Italien - Faenza - Ende des 19. Jahrhunderts (ca.)